Gnu auf der Speisekarte – GPL Verletzungen in der Gastronomie
04. Februar 2009 | In: allgemeines
Mittlerweile gibt es in Berlin mehrere Restaurants, die auch etwas exotischere Fleischsorten auf der Speisekarte haben. Dazu gehört z.B. Strauss, Känguru und seit neustem auch Gnu.
Gnu? Ja GNU! Da stellt sich mir als Open Source Fan spontan die Frage, was die FSF dazu sagt und in wieweit eine Speisekarte, die GNU führt, die GPL verletzt?
Die FSF ist in der Vergangenheit schon des Öfteren gegen Verletzungen der GPL, die bei vielen Routerherstellern en vogue zu sein scheint, rechtlich vorgegangen.
Die FSF könnte Schützenhilfe aus ungewohnter Richtung bekommen, nämlich von PETA order MEAT. Das mag im allerersten Moment absurd klingen. Schaut man sich aber die Ziele der beiden Organisationen etwas genauer an, so lassen sich gleich mehrere Gemeinsamkeiten erkennen: Die FSF wie auch die PETA sind sehr am Wohlergehen von GNU’s interessiert und beide Organisationen gehen vehement gegen Unrecht vor, welches den Lebensraum ihrer Schutzbefohlenen verletzt.
Da der aktuelle Fall der GPL-Verletzung derart krass ist, wäre ein medienwirksames Vorgehen ratsam. Genau hier kann PETA ihre Trümpfe voll ausspielen und prominente Mitglieder aktivieren.
Sollte diese sehr wahrscheinliche Allianz zustande kommen, kann man sich auf massenweise Auftritte von nackten Supermodels freuen, die im kalten Berliner Februar von diversen Restaurants gegen die Tötung des GNU protestieren. Das ist aber nicht der einzige angenehme Nebeneffekt. Eine nackte Eva Mendes, die ihren Unmut zum Thema kundtut, würde nicht nur in den einschlägigen Technikzeitschriften Erwähnung finden, sondern es mit Sicherheit auch auf die Titelseite von Deutschlands größter Zeitung schaffen.
Dadurch wird das Problem schnell einer breiten Öffentlichkeit bekannt und unter dem Druck, der so geprägten öffentlichen Meinung, muss man dann bald wieder ins Herkunftsland des GNU’s reisen, um sich einer Rechtsbrechung schuldig zu machen.

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